Außenstehende verstehen ja meist nicht, was in Universitäten vor sich geht. Elite-Insider auch nicht. Zum Beispiel:
Hier in Konstanz gibt es ein WLAN FunkLan.
Nicht überall, aber überall dort, wo es ausreichend ungemütlich ist. Schließlich sind wir ja zum Lernen und Arbeiten hier.
Nette Menschen lassen ihre Funk-Netze einfach offen. Solche Menschen sind beispielsweise Experten für Computersicherheit, wohnen aber nicht in Deutschland. Bei uns man das natürlich absichern gegen Terroristen und so. Dem Durchschnittsstudenten würden da eine Hand voll Lösungen einfallen:
Lauter Möglichkeiten, die folglich nicht in Frage kommen. Das Studium soll ja eine ÜberHerausforderung sein. Bleibt IPsec. IPsec ist das Vista der Netzwerksicherheit: Wer es aus der Nähe gesehen hat, hält es für eine große Enttäuschung. Funktionieren würde es schon, wenn man es anständig konfiguriert.
Hier hilft es beim Kauf der Hardware nicht zu geizen, dann liefert der Marktführer eine eigene IPsec/VPN Variante, die angeblich nur mit dem eigenen Client funktioniert, und der gilt, so renommierte Hochschulen, als <Zitat>kompletter Sondermüll</Zitat>
Soll ich mich jetzt aufregen? Nein, ich wollte doch etwas lernen.
Und andere auch. Das Ergebnis hört auf den kurzen Namen vpnc und kann zumindest in der aktuellen Version 0.5.1 alles, was das HerzRechenzentrum begehrt (die wissen das natürlich nicht): <Marketing-Geschwätz>Hybrid-Auth</Marketing-Geschwätz> mit Linux, ohne Kernel-Modul. Auch auf meinem N810. WOW! Das soll so ein EiFon oder FensterMobil erst mal nachmachen.